Das Bündnis stellt sich vor

… ist eine Nichtregierungsorganisation, die sich als geschlechterpolitische Lobbyorganisation und gleichzeitig als Dachverband für Organisationen begreift, die deutschlandweit im Feld von Jungen-, Männer- und Väterpolitik tätig sind.

Die inzwischen 34 Mitglieder des BUNDESFORUM MÄNNER bekennen sich zur Geschlechtergerechtigkeit als Grundprinzip ihrer gemeinsamen Arbeit. In diesem Sinne setzen sie sich dafür ein, dass alle Geschlechter gleichberechtigt im Fokus der politischen und gesellschaftlichen Gestaltung stehen. Damit wenden sie sich gegen jegliche geschlechtliche Diskriminierung. Am Prinzip umfassender gesellschaftlicher Gleichstellung orientiert, wirken sie mit, die Geschlechter in ihren jeweiligen Entwicklungen, Identitäten und der Vielfalt ihrer Lebensentwürfe zu fördern. Die Arbeit des Bundesforums geschieht in konstruktivem Dialog zwischen den Geschlechtern.

Statement

„Mit der Unterstützung des ‚Equal Pension Days‘ verbindet das BUNDESFORUM MÄNNER die Erwartung, dass gesellschaftliche und rechtliche Rahmenbedingungen dahingehend beeinflusst werden, dass junge Männer und Frauen ihre Vorstellungen einer partnerschaftlichen Aufteilung von Erwerbs- und Familienarbeit auch als Väter und Mütter leben können und die in dieser Situation einvernehmlich getroffenen Entscheidungen im Übergang zum Ruhestand in Zukunft nicht mehr dazu führen, dass ein ‚Gender Pension Gap‘ entsteht.“

Hans-Georg Nelles, Geschäftsführender Vorstand Bundesforum Männer

 

 

Der VAMV vertritt als bundesweiter Familienverband die Interessen von 2,7 Millionen Alleinerziehenden. Der VAMV fordert Rahmenbedingungen, die allen Frauen eine eigenständige Existenzsicherung ermöglichen, jetzt und im Alter: auf dem Arbeitsmarkt, in der Infrastruktur für Familien sowie in der Rentenabsicherung. Neun von zehn Alleinerziehenden sind Frauen. Wegen der Kindererziehungszeiten und oft reduzierter Erwerbstätigkeit zugunsten der Vereinbarung von Beruf und Familie sind ihre Rentenanwartschaften geringer als die von Vätern. Aber auch die fortwährende Diskriminierung von Frauen am Arbeitsmarkt schlägt im Alter zu Buche. Überdurchschnittlich häufig befürchten Alleinerziehende, ihren Lebensunterhalt im Alter nicht aus eigenen Mitteln bestreiten zu können. Das ist nicht gerecht. Das muss sich ändern. Alleinerziehende sind am wenigsten in der Lage, in ihre private Altersvorsorge zu investieren. Ist das Geld knapp, geben sie es lieber für die Förderung ihrer Kinder aus.

Statement Bundesvorsitzende

„Alleinerziehende erbringen täglich eine enorme Leistung für ihre Kinder und für sich. Dass sie als Frauen im Alter mit zum Teil niedrigsten Renten abgespeist werden, ist unserer Gesellschaft unwürdig. Was fehlt, sind angemessene Rahmenbedingungen. Eine entschlossene und wirksame Politik zur Schließung des Gender Pension Gap ist aus Sicht des VAMV überfällig.“

Rechtsanwältin Edith Schwab, Vorsitzende des Verbandes alleinerziehender Mütter und Väter, Bundesverband e.V.

 

 

Beruf oder Kind? Wir Frauen sind heute vielfach sehr gut ausgebildet. Unser Know-how wollen wir beruflich nutzen und in die Gesellschaft einbringen. Dafür auf Familie und Kinder verzichten, möchten wir nicht. Unser Lebensentwurf heißt: Beruf und Kind! Wir setzen uns für die egalitäre Verteilung der Aufgaben in der Familie ein. Dies ist Voraussetzung dafür, dass Männer und Frauen die gleichen Chancen am Arbeitsmarkt haben mit gleichen Chancen für eigene existenzsichernde Einkommen und Alterseinkünfte.

Der Verband berufstätiger Mütter (VBM) e. V. wurde 1990 in Köln gegründet und ist inzwischen in über 22 Regionalstellen bundesweit vertreten. Als gemeinnütziger und überparteilicher Lobbyverband für berufstätige Mütter tritt er seit fast 25 Jahren für die bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie – für Frauen und Männer – ein und engagiert sich hierbei in verschiedenen Gremien und Kooperationen auf Kommunal-, Landes- sowie Bundesebene. Der VBM e.V. gibt regelmäßig aktualisiert das Dschungelbuch heraus – der Ratgeber für Mütter & Väter zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Cornelia Spachtholz, Vorstandsvorsitzende, hat für den VBM e.V. den Equal Pension Day entwickelt. Equal Pension Day – eine Initiative des VBM e.V.

Statement
"Mit dem neu etablierten Aktionstag möchten wir junge Paare, Mütter und Väter sensibilisieren, in ihre heutigen Entscheidungen zur Vereinbarkeit auch die langfristigen Folgen für ihre zu erwartenden Alterseinkünfte zu berücksichtigen. Wir möchten auch die Entscheiderinnen und Entscheider der politischen Ebene sowie der Wirtschaft anmahnen, die Handlungsempfehlungen des 1. Gleichstellungsberichts der Bundesregierung aus 2011 sowie die Ergebnisse der Evaluation der ehe- und familienpolitischen Leistungen zu berücksichtigen bzw. umzusetzen. Für eine echte Wahlfreiheit des Familien-, Arbeits- und Lebensmodells beider Geschlechter geht es um die konsequente Umsetzung des GG 3 (2). Es geht um Chancengleichheit und Geschlechtergerechtigkeit, und angesichts der Verlagerung heutiger Probleme in die Zukunft auch um Generationengerechtigkeit."

Cornelia Spachtholz, Vorstandsvorsitzende des Verbandes berufstätiger Mütter VBM e.V.

 

 

Ob Studentin, Absolventin, erfahrene Fachfrau, Wiedereinsteigerin, Führungskraft oder einfach nur ambitioniert – auf der women&work treffen Besucherinnen auf knapp 100 Top-Arbeitgeber, die nach weiblicher Verstärkung Ausschau halten. Bewerbergespräche, Vorträge und ein umfangreiches Kongress-Programm helfen beim persönlichen Networking und bei der erfolgreichen Karriereplanung. Hier können Kontakte geknüpft, berufliche Chancen ausgelotet oder beim Kongress Informationen darüber ausgetauscht werden, wie Frauenkarrieren heute und in Zukunft aussehen.

women&work am 25. April 2015 in Bonn:
Zukunft ist, was Du daraus machst.

Statement

„Der Equal Pension Day ist ein Aktionstag, den ich als Initiatorin und Veranstalterin der women&work nur zu gerne unterstütze, denn er zeigt: Geld verdienen darf für uns Frauen kein Luxus sein, sondern muss – im Sinne unserer persönlichen Zukunftsfähigkeit – zu einer Selbstverständlichkeit werden. Frauen und Männer werden im Zeitalter des demografischen Wandels in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft gebraucht. Auf Augenhöhe, gleichberechtigt und gleichwertig. Im Sinne einer innovationsfähigen und zukunftsgerichteten Gesellschaft ist es wichtig, an den entscheidenden Stellschrauben zu drehen, damit genau das möglich ist. Der Equal Pension Day hilft dabei, weil er sehr deutlich auf einen nicht tragbaren Missstand hinweist und alle Beteiligten aufruft, aktiv zu einer Verbesserung beizutragen.“

Melanie Vogel, Geschäftsführende Gesellschafterin der AGENTUR ohne NAMEN, Veranstalterin der women&work

  • Cornelia Spachtholz, VBM

    Statement
    "Mit dem neu etablierten Aktionstag möchten wir junge Paare, Mütter und Väter sensibilisieren, in ihre heutigen Entscheidungen zur Vereinbarkeit auch die langfristigen Folgen für ihre zu erwartenden Alterseinkünfte zu berücksichtigen. Wir möchten auch die Entscheiderinnen und Entscheider der politischen Ebene sowie der Wirtschaft anmahnen, die Handlungsempfehlungen des 1. Gleichstellungsberichts der Bundesregierung aus 2011 sowie die Ergebnisse der Evaluation der ehe- und familienpolitischen Leistungen zu berücksichtigen bzw. umzusetzen. Für eine echte Wahlfreiheit des Familien-, Arbeits- und Lebensmodells beider Geschlechter geht es um die konsequente Umsetzung des GG 3 (2). Es geht um Chancengleichheit und Geschlechtergerechtigkeit, und angesichts der Verlagerung heutiger Probleme in die Zukunft auch um Generationengerechtigkeit."

    Cornelia Spachtholz, Vorstandsvorsitzende des Verbandes berufstätiger Mütter VBM e.V.

  • Melanie Vogel, women&work

    „Der Equal Pension Day ist ein Aktionstag, den ich als Initiatorin und Veranstalterin der women&work nur zu gerne unterstütze, denn er zeigt: Geld verdienen darf für uns Frauen kein Luxus sein, sondern muss – im Sinne unserer persönlichen Zukunftsfähigkeit – zu einer Selbstverständlichkeit werden. Frauen und Männer werden im Zeitalter des demografischen Wandels in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft gebraucht. Auf Augenhöhe, gleichberechtigt und gleichwertig. Im Sinne einer innovationsfähigen und zukunftsgerichteten Gesellschaft ist es wichtig, an den entscheidenden Stellschrauben zu drehen, damit genau das möglich ist. Der Equal Pension Day hilft dabei, weil er sehr deutlich auf einen nicht tragbaren Missstand hinweist und alle Beteiligten aufruft, aktiv zu einer Verbesserung beizutragen.“

    Melanie Vogel, Geschäftsführende Gesellschafterin der AGENTUR ohne NAMEN, Veranstalterin der women&work

  • Hans-Georg Nelles, Bundesforum Männer

    "Mit der Unterstützung des ‚Equal Pension Days‘ verbindet das BUNDESFORUM MÄNNER die Erwartung, dass gesellschaftliche und rechtliche Rahmenbedingungen dahingehend beeinflusst werden, dass junge Männer und Frauen ihre Vorstellungen einer partnerschaftlichen Aufteilung von Erwerbs- und Familienarbeit auch als Väter und Mütter leben können und die in dieser Situation einvernehmlich getroffenen Entscheidungen im Übergang zum Ruhestand in Zukunft nicht mehr dazu führen, dass ein ‚Gender Pension Gap‘ entsteht."

    Hans-Georg Nelles, Geschäftsführender Vorstand Bundesforum Männer

  • Edith Schwab, VAMV

    „Alleinerziehende erbringen täglich eine enorme Leistung für ihre Kinder und für sich. Dass sie als Frauen im Alter mit zum Teil niedrigsten Renten abgespeist werden, ist unserer Gesellschaft unwürdig. Was fehlt, sind angemessene Rahmenbedingungen. Eine entschlossene und wirksame Politik zur Schließung des Gender Pension Gap ist aus Sicht des VAMV überfällig.“

    Rechtsanwältin Edith Schwab, ehemals Vorsitzende des Verbandes alleinerziehender Mütter und Väter, Bundesverband e.V.